25.11.2014

SPD Bayerisch Gmain beantragt eine Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie

Bild: BGSw141125
Hier soll die Fußgängerunterführung gebaut werden
Die bereits vorhandene Unterführung unter der B 20 soll unter der Bahn hindurch fortgesetzt werden
Der Ortsverein der SPD in Bayerisch Gmain hat einen Antrag auf Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie beim Gemeinderat eingebracht. Nach dem Vorschlag der SPD soll diese auf Höhe Alpgarten in Fortsetzung der bereits bestehenden Unterführung unter der B 20 platziert werden. Auf der jenseitigen Seite des Gleises soll dann eine rollstuhlgerechte Rampe nach oben und ein einfacher Fußweg weiter zum Bahnsteig führen.

Wie der Ortsvorsitzende Franz Sicklinger ausführte, sei der Bahnhaltepunkt vom Ortsteil nördlich der Berchtesgadener Straße (B 20) nur unter erschwerten Bedingungen erreichbar. Erst müsse man die stark befahrene B 20 überqueren (oder die darunter verlaufende, aber nur über Stufen erreichbare Fußgängerunterführung benutzen), dann den Umweg über Lattenberg- und Obere Bahnhofstraße machen, um den Bahnsteig zu erreichen. Diese Wegführung werde von den betreffenden Fahrgästen wegen des Umwegs schlecht angenommen, stattdessen wähle ein Teil den direkten Weg über das Gleis, was ja nicht ungefährlich sei; bei einer Zählung seien 37 Fahrgäste pro Tag festgestellt worden, die verbotenerweise das Gleis überquert hätten.

Der stellvertretende Ortsvorsitzende und Gemeinderat Arnim Schläfke wies auf die Probleme hin, die im Falle eines Schienen-Ersatz-Verkehrs derzeit auftreten. Die Ersatz-Busse halten nämlich auf der anderer Seite beim Alpgarten, die Fahrgäste müssten dann den langen Weg vom Bahnsteig dahin unter enormen Zeitdruck zurücklegen.

Den Vorteil bei der vorgeschlagenen Platzierung (nicht direkt am Bahnsteig, aber näher am Ort) sehen die SPD-ler darin, dass die Kombination mit der Straßenunterführung die Benutzung beider Teile fördere, dass es auf dem engen Raum zwischen B 20 und Bahngleis ohnehin schwierig wäre, eine rollstuhlgerechte Rampe unterzubringen und dass diese Lösung überdies kostengünstiger wäre, weil nur auf einer Seite eine neue Rampe gebaut werden müsse. Alt-Gemeinderat Franz Kammel wies auch darauf hin, dass diese Lösung schon vor Jahren ins Auge gefasst worden wäre, und die Gemeinde aus diesem Grund bei der Bebauung südlich der Bahn sich einen 2 m breiten Grundstücksstreifen reserviert habe.

In unseren Zeiten des Klimawandels und der demografischen Entwicklung habe sowohl die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs als auch die Barrierefreiheit aller öffentlichen Bauten immens an Bedeutung gewonnen, meinte Franz Sicklinger abschließend. Er appellierte daher an Bürgermeister und Gemeinderat, den Fahrgästen den Weg zum Bahnhaltepunkt durch den Bau der beantragten Unterführung zu erleichtern.



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