27.01.2015

Wanderwege im Lattengebirge werden saniert und der Breitbandausbau geht voran

Bild: BGSw150127
Plan für den Breitbandausbau in Bayerisch Gmain
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 26.01.2015
Der Breitbandausbau im Gemeindegebiet und die Sanierung der Wanderwege im Lattengebirge standen auf dem Programm der letzten Gemeinderatssitzung. Außerdem war über zwei Bauanträge zu beraten.

Ende 2013 beschloss der Gemeinderat, sich am Förderprogramm „Breitbandausbau“ zu beteiligen und beauftragte das Ingenieurbüro Tecostra mit der entsprechenden Planung und Durchführung. Nach mehreren Zwischenberichten konnte der beauftragte Planer dem Gemeinderat nun einen – erfreulichen – Abschlussbericht erstatten. Nach der Beauftragung wurde zunächst eine Bestandsaufnahme vorgenommen (d.h. ermittelt, welche Gemeindegebiete nicht ausreichend mit schnellem Internet versorgt sind) und eine Markterkundung durchgeführt. Demnach sind die auf der Karte rot markierten Gebiete nicht oder nicht ausreichend mit schnellem Internet versorgt, es soll dort auf schnellere Geschwindigkeiten hochgerüstet werden. Man wollte dies nun ausschreiben, aber noch vorher habe die Telekom erklärt, dass sie von sich aus einen Breitbandausbau in diesem Gebiet beabsichtige. Das hat nun die erfreuliche Folge, dass eine Förderung gar nicht notwendig ist und damit die Gemeinde finanziell nicht belastet wird. Die Versorgung mit Breitbandanschluss ist aber sichergestellt, der Ausbau soll noch heuer begonnen werden und 2016/2017 abgeschlossen sein.

Einige Wanderwege im Lattengebirge, für deren Unterhalt im Gemeindegebiet Bayerisch Gmain zuständig ist, haben in der Vergangenheit Schaden gelitten, sei es dass Hangrutsche Wege unbegehbar gemacht haben, sei es dass Holzbauten im Laufe der Zeit verwittert sind. So hat die Gemeinde bereits im Vorjahr Instandsetzungen an vier Stellen beschlossen, die aber 2014 nicht mehr zum Tragen kamen. Nun wurden bei einer neuen Begehung fünf weitere Sanierungsfälle festgestellt, deren Instandsetzung ca. 45.000 € kosten wird. Diese Fälle werden nicht bezuschusst, während die vier Fälle aus dem Vorjahr Im Umfang von ebenfalls ca. 45.000 € voll von Zuschüssen gedeckt sind. Der Gemeinderat beschloss nun, alle neuen Maßnahmen durchzuführen und beauftragte ein heimisches Ingenieurbüro mit der Planung.

Einem Bauantrag, an einem Haus in der Untersbergstraße einen Wintergarten anzubauen und eine vorhandene Garage durch eine neue Doppelgarage zu ersetzen, wurde einstimmig entsprochen. Ebenfalls genehmigt wurde ein Antrag, an der Bichlstraße ein Wohngebäude um die dort angebaute Garage zu erweitern und diese durch eine abgesetzte neue Doppelgarage zu ersetzen, allerdings mit der Auflage, statt des für die Garage geplanten Walmdachs das ortsübliche Satteldach vorzusehen.



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