09.07.2015

Planung von Geh- und Radwegen entlang der B 20 und Behandlung der Anträge aus der Bürgerversammlung

Bild: BGSw170709
Das Bild zeigt den Abschnitt zwischen Kendlinger Brücke und Unterer Bahnhofstrass
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 07.07.2015
Die Fuß- und Radwegsituation entlang der B 20 zwischen Bichlstrasse und Schillerallee/Unterer Bahnhofstrasse beschäftigte die Räte bei ihrer letzten Sitzung. Daneben wurden noch die Anträge aus der Bürgerversammlung vom 29.04.2015 beraten.

Mit dem Bau des Edeka-Marktes an der Schilleralle in den Jahren 2011/2012 wurden Forderungen nach einer besseren fußläufigen Anbindung laut (die örtliche SPD hatte bereits 2011 einen entsprechenden Antrag gestellt). Nach langwierigen Planungen und Verhandlungen mit dem Straßenbauamt wurde nun vom Ingenieurbüro Rupp ein Konzept vorgestellt. Es sieht den Ausbau des Fußweges zwischen Bichlstraße und Kendlinger Brücke vor, der Gehsteig südlich der B 20 zwischen Kendlinger Brücke und Unterer Bahnhofstraße soll ebenfalls verbreitert und die Bushaltestelle Richtung Berchtesgaden vom Alpgarten dahin verlegt werden. In Höhe Edekamarkt soll eine Überquerungshilfe (Verkehrsinsel) in die B 20 eingebaut werden, und von da ein Fuß-/Radweg zur Schillerallee führen. Der nordseitige Verbindungsweg von der Unteren Bahnhofstr. zur Schillerallee soll stufenlos werden (mit einer Steigung von 8 %), auf der Südseite soll statt der vorhandenen Treppe ein neuer barrierefreier Zugang zur B 20 entstehen. Nach längerer Diskussion, in der vor allem der "Umweg" von der Überquerung der B 20 über den Parkplatz bis zum Edeka-Markt thematisiert wurde, stimmte das Gremium einstimmig dafür, das Ingenieurbüro Rupp mit der Entwurfsplanung zu beauftragen.

Ein Antrag aus der Bürgerversammlung verlangte einen Wetterschutz an der Aussegnungshalle im Bergfriedhof. Die Räte sahen keine Realisierungsmöglichkeit hierfür, da bei größeren Beerdigungen eine große Fläche von den Trauergästen benötigt wird, die man unmöglich überdachen könne. Allerdings plant die Gemeinde den Anbau eines zweiten Aufbahrungsraums, dann könne man kleinere Beerdigungen in dem vorderen Aufbahrungsraum durchführen. Eine weitere Wortmeldung aus der Bürgerversammlung hatte das (verbotene) Befahren des Großgmainer Gangsteigs und die damit verbundene Belästigung durch Fahrradfahrer kritisiert. Da man aber das Verbot nicht durchsetzen könne, so die Argumentation einiger Räte, solle man das Fahrradfahren dort legalisieren. So wurde auch mit Mehrheit beschlossen, es wird eine entsprechende Beschilderung aufgestellt.
Anmerkung: Die Diskutantin wird sich über die Konsquenz ihrer Wortmeldung wohl etwas wundern, denn eigentlich hätte sie gerne weniger, und nicht mehr Fahrradverkehr auf dem Gangsteig gehabt.




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