12.08.2015

Bebauungsplanentwurf für das Areal der Kuranstalt Becker beschlossen

Bild: BGSw150811
Drei größere Baukörper sind auf dem Gelände vorgesehen
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 10.08.2015
Gleich drei baurechtliche Verfahren laufen im Zusammenhang mit der beabsichtigten Bebauung des Grundstücks der ehemaligen Kuranstalt Becker: In dieser Sitzung wurde eine Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung eines Bebauungsplans in die Wege gleitet. Bereits in der Junisitzung war der Bauplan für das nördliche Gebäude genehmigt worden. So hofft man nun, dass noch heuer mit dem Abriss des alten Gebäudes begonnen werden kann und damit endlich dieser Schandfleck an der Berchtesgadener Str, verschwindet.

Als erstes ging es um die Änderung des Flächennutzungsplans. Bisher war das Gelände als Mischgebiet ausgewiesen, nun soll es in ein Allgemeines Wohngebiet umgewidmet werden. Damit wird sichergestellt, dass hier überwiegend Wohnungen entstehen und gewerbliche Nutzung nur in geringem Umfang zulässig ist. Dem stimmten die Räte einstimmig zu. Im zweiten Schritt wurde über die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans beraten. Ein solcher wird für erforderlich gehalten, um bei einer großflächigeren Bebauung die städtebaulichen Erfordernisse einzuhalten. Der vom Planungsbüro Steinert erstellte Entwurf sieht auf dem Grundstück drei Baukörper vor, zwei an der Berchtesgadener Strasse und einen im nördlichen Grundstückteil. Die Zufahrt zu der geplanten Tiefgarage erfolgt wie bei den bisherigen Planungen von der B 20 aus, wurde aber wegen der Einhaltung der Abstandflächen in westliche Richtung geschwenkt. 11 oberirdische Stellplätze sind an der Berchtesgadener Str. geplant, zwischen den Gebäuden befinden sich die Grünflächen, die lt. Aussage des Planers größer sind als bei den bisherigen Planungen. In der regen Diskussion wurden wieder die "gefühlt" zu geringen Abstandsflächen zu den Nachbarn moniert, die aber nach Auskunft des Bauamtsleiters voll den gesetzlichen Vorgaben und der Ortssatzung entsprechen.
Schließlich wurde dem Bebauungsplanentwurf mit großer Mehrheit zugestimmt.

Ein weiterer Punkt der Beratungen war die Änderung der Satzung für die Kindertagesstätte. Weil in der letzten halben Stunde lediglich ein oder manchmal auch gar kein Kinde mehr anwesend war, wurde die Öffnungszeit um eine halbe Stunde gekürzt. Künftig ist die Kita Montag bis Donnerstag von 07.30 bis 16.30 Uhr, am Freitag bis 14.30 Uhr geöffnet. Die Mindestbuchungszeit sind vier Stunden, und es muss stets der volle Monatsbeitrag gezahlt werden. Bei einer Gegenstimme wurde die Änderung beschlossen.

Schließlich gab es noch grünes Licht für die Bebauung der Grundstücks Sonnenstr. 3. Zuvor war der Bauantrag an einem vorgesehenen Flachdach gescheitert, das lt. örtlicher Bausatzung nicht zulässig Ist. Nachdem dieses Hindernis durch Umplanung nun beseitigt ist, können dort wie gewünscht eine eigengenutzte und vier Ferienwohnungen gebaut werden.




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