22.12.2015

Jahresabschlüsse der Gemeinde für die Jahre 2008 bis 2014 vorgelegt

Bild: BGSw020627a
Rathaus in Bayerisch Gmain
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 21.12.2015
Die wichtigsten Punkte der letzten Sitzung des Jahres waren die Vorlage der Jahresabschlüsse 2008 bis 2014 der Gemeinde (Bilanzen, Ergebnisrechnungen, Finanzrechnungen). Ferner wurden der Jahresabschluss 2014 der Gemeindewerke und deren Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 besprochen. Schließlich ging es noch darum, die für die Sanierung des Klärwerks notwendigen Baugenehmigungen zu erteilen.

Eingangs befasste sich der Gemeinderat mit dem Jahresabschluss 2014 sowie dem Wirtschaftsplan 2016 der Gemeindewerke, die Werkleiter Jörg Schmitt vorstellte und erläuterte. Für das Jahr 2014 konnte er einen Gewinn von 73.500 € vermelden, 2016 sei ebenfalls ein Gewinn von 55.000 € zu erwarten. Die Strompreise seien deswegen nicht erhöht worden und sollen auch 2016 nicht erhöht werden. Für die Jahre 2016 bis 2019 seien Investitionsmaßnahmen in Höhe von 1,35 Mio. € vorgesehen, die aus Eigenmitteln finanziert werden können. Demzufolge konnte das Gremium den vorgelegten Zahlenwerken einstimmig zustimmen.

In der Beratung folgten dann die Jahresabschlüsse 2008 bis 2014 der Gemeinde selbst. Bekanntlich hatte die Gemeinde 2007 beschlossen, ab dem Jahr 2008 die kaufmännische Buchführung (hier DOPPIK genannt) einzuführen, die Umstellung dauerte jedoch aufgrund personeller und inhaltlicher Probleme (insbesondere im Zusammenhang mit der Erstellung der Eröffnungsbilanz) ziemlich lange. Nachdem nun die Jahresabschlüsse fertig gestellt sind, wurden sie dem Gremium von der Kämmerin vorgestellt und erläutert.

Der Jahresabschluss 2014 (auf die zurückliegenden Jahresabschlüsse soll hier nicht weiter eingegangen werden) weist in der Ergebnisrechnung einen Gewinn von 546.558 € aus. Die Bilanzsumme liegt bei knapp 30 Mio. €, davon ca. 20 Mio. € Eigenkapital. Die Erträge betragen rund 6 Mio. €, die Aufwendungen 5,5 Mio. €. Investitionen wurden in Höhe von ca. 1 Mio. € getätigt, wovon rund 670.000 € wieder hereinkamen.

Im Folgenden ging es um den bereits beschlossenen Umbau der Klärwerke. Für damit zusammenhängende Umbau- und Neubaumaßnahmen wurde ein Bauantrag eingereicht. Dieser stieß bei einigen Räten auf Bedenken, weil das Bauvorhaben in nicht weniger als 16 Punkten der örtlichen Bauvorschrift nicht entspricht. Während sich die Gemeinde hier nicht an das eigene Recht halte, müssten private Bauherren um jede einzelne Befreiung hart kämpfen, hieß es. Dennoch wurden die beantragten Befreiungen erteilt und dem Bauantrag zugestimmt.

Schließlich wurde einer Bauvoranfrage zum Neubau einer Doppelgarage an der Theo-Birkel-Straße ohne Bedenken einstimmig zugestimmt.

Unter Bekanntgaben verlas der Bürgermeister ein Schreiben des Bayerischen Verkehrsministeriums, in dem einem neuerlichen Vorstoß der Gemeinde auf barrierefreien Umbau des Bahnsteigs erneut eine Absage erteilt wurde. Der beantragten Aufnahme in das Sonderprogramm "Barrierefreier Ausbau kleinerer Bahnhöfe" des Bundesverkehrsministeriums könne nicht nachgekommen werden, weil für Bayerisch Gmain noch keine Bauplanung vorliege.

Am Schluss ließ der Bürgermeister nochmals das Jahr 2015 Revue passieren: Viel sei in 20 Sitzungen beraten und auf den Weg gebracht worden. Er nannte dabei u.a. die Entscheidung für die Sanierung der Kläranlage, die Ausgliederung des Strombereichs, den Baubeginn des Klosterhofs, den Bebauungsplan für die ehemalige Kuranstalt Becker und den Bau und die Übernahme der Kinderkrippe. Im Tourismusbereich sei mit der Steigerung der Übernachtungszahlen eine Trendwende zu verzeichnen und auch die Zukunftsaussichten seien positiv, den Neubau des Klosterhofs nannte er in diesem Zusammenhang ein "Leuchtturmprojekt". Abschließend bedankte sich der Bürgermeister bei seinen Stellvertretern, den Gemeinderäten, den Mitarbeitern in der Verwaltung und allen ehrenamtlich in der Gemeinde Tätigen.




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