16.02.2016

Pflege der Bergwege im Lattengebirge

Bild: BGSw160216
Bergwege im Lattengebirge
Aus der Sitzung des Bayerisch Gemeinderats vom 15.02.2016
Über den Zustand der Bergwege im Lattengebirge und die getroffenen und noch zu treffenden Pflegemaßnahmen wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ausführlich diskutiert. Außerdem standen drei Bauanträge bzw. Voranfragen und die Benennung von örtlichen Prüfern für die Jahresabschlüsse auf der Tagesordnung.

Anlass zu der Beschäftigung mit den Bergwanderwegen war ein Antrag von Ernst Reisbacher, der deren schlechten baulichen Zustand beklagt und Abhilfe gefordert hatte. Dazu muss man wissen, dass für den Unterhaltung der Bergwanderwege im Lattengebirge auf Bayerisch Gmainer Gebiet die Gemeinde zuständig ist.

Bauamtsleiter Hans Gruber schilderte die derzeitige Situation. Tatsächlich seien in den vergangenen Jahren mehrere Wege durch Starkregen, Hangabrutsche und "den Zahn der Zeit" beschädigt worden. Im Vorjahr habe man eine Bestandsaufnahme gemacht und dann in einer Großaktion an den gefährlichsten Stellen Stahlstege und –leitern installiert. In diesem Jahr wolle man mit der Sanierung der Bergwanderwege fortfahren. Durch Umschichtung der Arbeit im Bauhof werde man die personelle Kapazität für die Betreuung der Bergwege erhöhen und man habe auch vor, den Maschinenring einzuschalten.

Zuvor hatte Gruber schon berichtet, dass es in letzter Zeit keine Schadenersatzklagen wegen Unfällen auf den Bergwegen gegeben habe. Es wies auch darauf hin, dass die Verkehrssicherungspflicht umso stärker greife, je besser ausgestattet die Wege seien. Dies wurde auch in der Diskussion aufgegriffen; man müsse im Hinblick auf Verkehrssicherungspflicht und Instandhaltungsaufwand ein gesundes Mittelmaß finden. Man müsse auch nicht alle Bergwege gleich behandeln, die Wanderwege im Tal müssen leichter begehbar sein als die Bergwege weiter oben; bei diesen könne man eine gewisse Erfahrung und die richtige Ausrüstung der Wanderer voraussetzen.

Aus der Runde wurde dann auch noch der Vorschlag gemacht, ehrenamtliche Wegepatenschaften einzurichten. Dies wurde dann so weit konkretisiert, dass durch einen Aufruf im Gmoa-Blattl eruiert werden solle, wie viel ehrenamtliche Bereitschaft zur Mitarbeit bei der Pflege der Bergwanderwege es gebe. Schließlich wurden der Sachvortrag und die gemachten Vorschläge zustimmend zur Kenntnis genommen.

Bei den Bauanträgen bzw. Bauvoranfragen handelte es sich um die Umnutzung eines Verkaufsladens (Metzgerei) in eine Wohnung, um den Neubau einer Garage in der Bichlstrasse und die Errichtung eines Einfamilienhauses In den Höfen. Den Anträgen bzw. Anfragen wurde jeweils zugestimmt.

Beil letzten Punkt ging es um die Benennung von Prüfern für die örtliche Prüfung der Jahresabschlüsse. Nachdem es in der vorangegangenen Sitzung einige Diskussionen zu diesem Punkt gegeben hatte, wurde nun der Vorschlag der Verwaltung, hierfür die Gemeinderäte Willi Färbinger und Christoph Langgartner zu benennen, zugestimmt.





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