14.06.2016

Es bleibt bei Doppik

Bild: BGSw160614
Grundriss Feuerwehrheim - Saalbau - Bayerisch Gmain
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 13.06.2016
Das Klimaschutzkonzept des Landkreises, die Systematik der Buchführung bei der Gemeinde und drei Bauanträge standen auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Zu Beginn stellte der Klimaschutzmanager des Landratsamts das Klimaschutzkonzept des Land¬kreises vor. 2013 hatte es der Kreistag beschlossen, nachdem sich der Landkreis bereits seit 2001 mit dem Thema be¬schäftigt und damals als Ziel beschlossen hatte, die Energieversorgung komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Das „Integrierte Klima¬schutz¬¬konzept“ enthält nun, nachdem in der vorangegangenen Bestandanalyse Höhe und Zu¬sammensetzung des bisherigen Energie¬ver¬brauchs untersucht worden war, das ehrgeizige Ziel, bis 2030 den CO2-Ausstoß von jetzt ca. 1100 Tonnen auf unter 600 Tonnen pro Jahr abzusenken. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Gründung einer Energieagentur, die für die Beratung der Wirtschaft und der Haushalte zur Verfügung steht.

Eine kontroverse Diskussion gab es anschließend über die sog. Doppik. Dabei handelt es sich um die bei der Gemeinde angewandte Methodik der Buchführung. Während früher, wie bei allen Behör¬den, die sog. kameralistische Buchführung ange¬wendet wurde, hatte die Gemeinde ab 2008 die sog. Doppik (doppelte kommunale Buchführung) einge¬führt. Die Umstellung auf das neue System hatte sich über mehrere Jahre hingezogen. Nun hat die FWG-Fraktion beantragt, die Wirtschaftlichkeit dieser Buchführungsmethode untersuchen zu lassen mit der Begründung, dass die Doppik anscheinend einen höheren Auf-wand erdordere als die Kameralistik. Der Bürgermeister erklärte, dass man sich bei der seinerzeitigen Einführung dessen bewusst gewesen sei und das in Kauf genommen habe. Einige waren der Meinung, dass man nach so langer Zeit nicht wieder alles rückgängig machen sollte, während die Befürworter betonten, es handle sich ja nicht um einen Beschluss zur Rückgängigmachung, sondern lediglich um einen Prüfungsauftrag. Bei der Ab¬stimmung votieren aber dann nur die 3 FWG-Ver¬treter für den Antrag, so dass er mehrheitlich abgelehnt wurde.

Bei den Bauanträgen handelte es sich um den Umbau eines Wohn-/Werkstattgebäudes in der Leopoldstrasse, den Anbau eines Personenaufzugs an ein Wohnhaus in der Göllstrasse und größere Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im Feuer¬wehrheim. Dort soll die Küche modernisiert und an die brandschutz- und lüftungstechnischen Bestimmungen angepasst werden. Zur Unter-bringung der technischen Anlagen soll das abgesetzte Nebengebäude an der Süd¬west¬ecke erweitert werden. Gegen die gestellten Anträge gab es seitens des Gremiums keine Einwendungen und somit fanden alle drei die Zustimmung des Rats.




zurück

Dr. Bärbel Kofler

Dr. Bärbel Kofler
Unsere Bundestagsabgeordnete - Für Sie in Berlin!

SPD-Kreisverband Berchtesgadener Land

SPD-Kreisverband Berchtesgadener Land

Dr. Herbert Kränzlein

Dr. Herbert Kränzlein
Unser Landtagsabgeordneter - Für Sie in München!

Maria Noichl

Maria Noichl
Unsere Europaabgeordnete - Für Sie in Brüssel!