09.08.2016

Öffnungszeiten der Kita werden verkürzt, und erneut Diskussion um die Klärwerk-Sanierung

Bild: BGSw140916
Die Bayerisch Gmainer Kinderkrippe
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 08.08.2016
Eine längere Diskussion über die längst beschlossene Ertüchtigung des Klärwerks gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Außerdem wurde die Satzung der Kindertagesstätte geändert.
Ein Antrag von Gemeinderat Burkhardt löste eine längere Diskussion über die Sanierung des Klärwerks aus. Burkhardt hatte beantragt, die vom beauftragten Ingenieurbüro Dippold & Gerold ausgearbeitete Planung (die der Gemeinderat im vorigen November beschlossen hatte) durch einen Gutachter überprüfen zu lassen, auch die Entscheidung des Gemeinderats über die Umstellung der Klärschlammentsorgung sollte nochmals geprüft werden. Begründet wurde der Antrag mit den von Prof. Dr.-Ing. Billmeier geäußerten fachtechnischen Bedenken. Bürgermeister und mehrere Gemeinderäten wiesen darauf hin, dass die Planungen in mehreren Sitzungen behandelt und auch mit Herrn Prof. Dr.-Ing Billmeier besprochen worden seien. Man sehe keinen Sinn darin, erneut einen Gutachter einzuschalten, das koste nicht nur Geld, sondern verzögere auch die Bauausführung. Schließlich wurde der Antrag mit 13:1 Stimmen abgelehnt. Nun fehlt aber noch die Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes, so dass das letzte Wort möglicherweise noch nicht gesprochen ist.
Bei der Änderung der Satzung der Kindertagesstätte ging es um eine Verkürzung der Öffnungszeiten und um eine Umstellung bei der Mittagsverpflegung. Bisher war die Kinderkrippe von 07.30 – 16.30 Uhr (Freitag bis 14.30 Uhr) geöffnet, nun soll sie schon um 16.00 Uhr schließen. Grund: Der Bedarf ist gering, aktuell sind es nur noch zwei Kinder, die länger da sind; dafür ist der Personalaufwand einfach zu hoch. Mit der Änderung können 12 Wochenstunden eingespart werden. Bereits gewechselt wurde der Lieferant für das Mittagessen, weil die Kinder mit der bisherigen Verpflegung nicht zufrieden waren; neuer Lieferant ist der Malteser Hilfsdienst aus Traunstein. Allerdings wird es nun teurer, das Essensgeld beträgt nun 55 statt 35 € pro Monat. Nach Auskunft des Bürgermeisters seien die Eltern befragt worden und damit einverstanden. So konnte das Gremium der vorgeschlagenen Änderung beruhigt geschlossen zustimmen.
Außerdem wurde noch ein Bauantrag zu einem Anbau an ein Einfamilienhaus in der Parkstraße behandelt.





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