24.01.2017

Abriss und Neubau des Anwesens Berchtesgadener Str. 31; der Bauerngirgl wird wieder Gaststätte

Bild: BGSw170124
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 23.01.2017
Eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Berchtesgadener Straße, eine Nutzungsänderung für die Gasstätte Bauerngirgl und die Jahresabschlüsse 2015 der gemeindlichen Versorgungs- und Kurbetriebe standen auf der Tagesordnung der Januarsitzung des Gemeinderats.

Das Anwesen Bauerngirgl in der Lattenbergstraße wurde in den letzten Jahren als Asybewerberwohnheim genutzt. Nachdem nun dafür kein Bedarf mehr besteht, will der Eigentümer das Gebäude wieder – wie früher - als Gaststätte mit Beherbergungsbetrieb nutzen. Da für das im Innenbereich liegende Grundstück diese Nutzung baurechtlich zulässig ist, der Gebäudebestand außen nicht verändert wird und auch die notwendigen Stellplätze vorhanden sind, stimmte der Rat dem Antrag einstimmig zu.

Eine Bauvoranfrage zum Abriss von Wohnhaus und Stadel des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens Berchtesgadener Straße 31 und Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf diesem Grundstück löste Befriedigung bei den Räten aus, verschwindet doch damit einer der „Schandflecke“ in der Hauptdurchgangsstraße des Ortes. Der Neubau besteht aus zwei Baukörpern von 22 bzw. 23 x 13 m und soll ca. 13 m von der Straße abgerückt werden; die Höhenentwicklung liegt bei E+1+DG beim vorderen und E+2+DG beim hinteren Gebäude. Das Erdgeschoss des vorderen Gebäudes soll als Gewerbefläche, die übrigen Flächen als Wohnflächen genutzt werden. 29 Stellplätze sind in einer Tiefgarage und oberirdisch vorgesehen, die Zufahrt ist von der Berchtesgadener Straße aus geplant. Da die vorgesehene Nutzung baurechtlich zulässig ist, die Grund- und Geschoßflächenzahlen sich mit 0,41 bzw. 0,85 im Rahmen der umgebenden Bebauung halten, stimmte das Gremium der Bauvoranfrage zu. Lediglich die Dachneigung des hinteren Gebäudes soll von 32 auf 24° reduziert werden, und die Situierung der Zufahrt müsse vom Landratsamt beurteilt werden.

Der Jahresabschluss 2015 der Versorgungsbetriebe (Strom und Wasser), der mit einem Gewinn von 130.564 € abschließt, wurde genehmigt, ebenso der Jahresabschluss des Kurbetriebs, der einen Verlust von 375.314 € ausweist. Aufgrund der Beteiligung der Gemeinde an der Kur GmbH wurde auch deren Jahresabschluss 2015 vorgestellt, der einen Zuschussbedarf seitens der Gesellschafter in Höhe von 3.388.684 € ausweist. Die Gemeinde hat davon entsprechend ihres Gesellschaftsanteils 7 % (künftig 6 %) zu tragen. Auf wenig Verständnis war zuvor GR Burkhardt mit seinem Antrag gestoßen, einen Abwasserzweckverband mit Bad Reichenhall anzustreben, war doch erst zwei Monate zuvor beschlossen worden, das gemeindliche Klärwerk mit einem Kostenaufwand von 3,7 Mio. € zu ertüchtigen; so wurde denn auch sein Antrag gegen 2 Stimmen abgelehnt.




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