24.09.2018

Gemeinsam für gute Qualität und Gebührenfreiheit

Bild: Kita Saaldorf
SPD-Landtagskandidatin Susanne Aigner besuchte Kinderkrippe St. Martin in Saaldorf
Neugierige Kinderaugen blickten gespannt auf die Gruppe, die im Kindergarten in der Aula eintraf, um von der Kindertagesstättenleiterin Frau Karin Schild begrüßt zu werden.

Die Landtagskandidatin (SPD) Susanne Aigner wurde vom SPD- Ortsverein Saaldorf-Surheim eingeladen, um die Kindertagesstätte am Ortsrand von Saaldorf zu besuchen. Mit an Bord war auch der Erste Bürgermeister Bernhard Kern. Susanne Aigner sind die wichtigen Aufgaben einer solchen Einrichtung bekannt, da sie selbst als Erzieherin ausgebildet ist und in ihrem Heimatort Piding auch im Gemeindekindergarten einen Teil ihrer Ausbildung verbrachte.

Die Leiterin Karin Schild erklärte zwischen der Besichtigung der Löwenzahn- Sonnenblumen und Mageritengruppe die momentane Situation in kurzen Sätzen: „Wir haben es gut – platzen aber trotzdem aus allen Nähten“. Der Bürgermeister stellte klar, dass die Gemeinde Saaldorf-Surheim über einen Anbau im Erdgeschoss nicht umhin kommen wird, da die Kinderzahl steigt. Es wird gebaut und die Außenfläche des Kindergartens gibt noch einen Anbau her.

Das bedauert die Erzieherin einerseits, da die Außenfläche von den Kindern geliebt ist und wesentlich durch Baumaßnahmen eingeschränkt werden wird. Trotzdem ist die Baumaßnahme erforderlich. Die Kinderkrippe im Kellergeschoß verblüffte über Helligkeit durch großzügige Panoramafenster mit Gartenzugang.

Jede Erzieherin und Kinderpflegerin, die in der Kita angetroffen wurde machte einen zufriedenen Eindruck. Karin Schild lobte ihr Team bzgl. Zusammenhalt und betonte, dass sie selbst auch sehr gut auf Leitungsebene mit anderen Kitas zusammenarbeite. Die Personalsituation ist stabil und die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung gut. Die Herausforderung der Inklusion nimmt die Leitung mit Leidenschaft an und hat gute Erfahrungen mit Individualbegleitung, die immer dann notwendig für ein Förderkind wird, wenn der Bedarf höher ist, als er im Regelfall geleistet werden kann. Einen Wunsch hat Karin Schild noch geäußert „Supervision als Entlastung für das Team in besonderen Lagen wäre gut.“ Auch hier pflichtete Susanne Aigner bei, da die Erzieherinnen sich mit mehr herausfordernden Themen auseinandersetzen müssen, auch im Kinderschutzbereich; dies müsse immer wieder gut reflektiert werden.

In einem Gespräch im Anschluss stellte Dritter Bürgermeister Franz Hagenauer klar, dass die Gebührenfreiheit der Kitas ein großes langfristiges Ziel der SPD ist, damit die Familien entlastet werden und gleichzeitig die Kitas auch so gefördert werden müssen, dass sie qualitativ hochwertig arbeiten können. Der Apell vom Bürgermeister Kern ging an Susanne Aigner, dass dann aber auch das Land Bayern hier unterstützen muss, da die Gemeinden die finanzielle Last allein nicht stemmen können.
Aigner sagte ihm zu, dass dies von der Bayern-SPD genauso gesehen werde, dass dies unterstützt werden würde, sobald hier eine Mehrheit im Landtag dafür gewonnen werden kann. Sie wünschte der Kita-Leitung noch alles Gute und bedankte sich für den umfassenden Einblick in die sehr wichtige Einrichtung und betonte, dass Kitas auch als Bildungseinrichtungen wahrgenommen und daher wie Schulen auch kostenfrei zur Verfügung gestellt werden müssen.

Foto:
Erster Bürgermeister Bernhard Kern, Landtagskandidatin Susanne Aigner, Rosina Rau, Gemeinderat Dr. Klaus Koch, Einrichtungsleiterin Karin Schild und 3. Bürgermeister Franz Hagenauer


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