24.06.2019

Roman Niederberger ist Landratskandidat der SPD Berchtesgadener Land

Bild: LRAufstellung_01
46-jähriger Oberregierungsrat aus Piding einstimmig nominiert
Die SPD geht mit Roman Niederberger in das Rennen um den Posten des Landrats, der im kommenden März neu gewählt wird. Der 46-jährige Oberregierungsrat aus Piding wurde am Montagabend bei einer öffentlichen Versammlung von Delegierten aus dem ganzen Berchtesgadener Land im „Brenner Bräu“ in Bischofswiesen einstimmig gewählt. Als neuer Landrat will er vor allem bei den Themen gutes und bezahlbares Wohnen, Vorfahrt für Vernunft in der Verkehrspolitik und sozialer Gerechtigkeit für Fortschritt sorgen.

In ihrer Begrüßung stellten die stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Susanne Aigner und Hans Metzenleitner dar, dass man sich ganz bewusst für eine öffentliche Aufstellungsversammlung entschieden hat. „Die Zeiten für Entscheidungen im Hinterzimmer ist endgültig vorbei“, waren sie sich einig. Die beiden Kommunalpolitiker konnten insgesamt 28 Delegierte aus allen SPD-Ortsvereinen im Berchtesgadener Land im „Brenner Bräu“ zu der Aufstellungsversammlung willkommen heißen.

In seiner Vorstellungsrede erinnerte der ledige, 1972 in Bad Reichenhall geborene SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger, der sechs Jahre dem Gemeinderat Piding angehörte und seit 2014 stellvertretender Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion ist, an sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Arbeiterwohlfahrt auf Landkreisebene und bei der Kinderkrebshilfe Traunstein / Berchtesgadener Land neben seiner beruflichen Tätigkeit in der bayerischen Finanzverwaltung.

Als zentrale soziale Frage für unsere Region bezeichnete er die Schaffung und Erhaltung von gutem und bezahlbarem Wohnraum. „Wir brauchen eine Stärkung des genossenschaftlichen und sozialen Wohnbaus ebenso wie neue und kreative Ideen zur Nutzung von bereits überbauten Flächen“, führt er aus. Wer Fachkräfte wie Krankenschwestern, Handwerker und Altenpfleger in der Region halten will, muss für entsprechende Angebote sorgen“, zeigte er sich überzeugt.

Eine ebenso ökologische wie soziale Aufgabe sieht der Kandidat in dem Aufbau eines Netzes von attraktiven öffentlichen Verkehrsmitteln im Berchtesgadener Land. „Es gibt keine Klimawende ohne Verkehrswende – und nur ist eine gravierende Entlastung von Lärm, Abgasen und Feinstaub möglich“, so Roman Niederberger. Als Vision stellte er Fahrpläne von Bus und Bahn in alle Gemeinden mit einem Takt von 15 Minuten vor. „Das ist kein Wunschtraum, sondern im Bereich der Salzburger Lokalbahn zu Pendlerzeiten bereits Realität“, führte er aus. Deutlich steigende Nutzerzahlen seien auch im Landkreis bei einem entsprechend guten Angebot möglich.

Im Bereich soziale Gerechtigkeit sprach sich der Bewerber für den Landratsposten für eine bessere Wertschätzung sozialer Berufe aus. „Wir brauchen nicht nur eine bessere Bezahlung, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen für die Menschen, die sich täglich in unseren Krankenhäusern, Pflegeheimen, Kindergärten und Schulen engagieren“. Deswegen seien nicht nur Investitionen in die soziale Infrastruktur, sondern vor allem in das dort beschäftigte Personal dringend nötig.
Nach donnerndem Applaus für seine Rede ergab sich trotz der sehr sommerlichen Temperaturen im „Brenner Bräu“ noch eine intensive Diskussion über die Schwerpunkte des kommenden Kommunalwahlkampfs. Von einem innovativen Verkehrskonzept für die Touristenströme im inneren Landkreis über die bessere Förderung des Ehrenamts bis zur Situation der landwirtschaftlichen Betriebe erstreckten sich die Themen, zu denen der Kandidat Stellung nahm. Bei der anschließenden Abstimmung gab es einen klaren Vertrauensbeweis für Roman Niederberger: er wurde mit 100 Prozent der Stimmen als Landratskandidat der SPD Berchtesgadener Land nominiert.

Der frisch gewählte Bewerber bedankte sich für das große Vertrauen, dass er als Verpflichtung für einen fairen Wahlkampf mit vollem Einsatz sieht. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt er als Stärkung für die kommenden Herausforderungen von Susanne Aigner eine Flasche Rotwein und türkischen Honig vom Eine-Welt-Laden in Freilassing überreicht.

Foto 01: Nahaufnahme Roman Niederberger
Foto 02: Susanne Aigner überreicht ein Geschenk an Roman Niederberger
Foto 03: Roman Niederberger, Susanne Aigner und Hans Metzenleitner freuten sich über die gelungene Aufstellungskonferenz


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