25.08.2008

Kreisstraße BGL 4 wird endlich instand gesetzt - Aus der Gemeinderatssitzung vom 25.08.2008

So ganz nebenbei erfuhren die Besucher der letzten Gemeinderatssitzung, dass nun endlich die marode Kreisstrasse BGL 4 instand gesetzt wird. Bürgermeister Hans Hawlitschek hatte unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben mitgeteilt, dass für die Erneuerung der Straße zwischen der B 20 und der Wendeplatte – soweit die Gemeinde davon betroffen ist (Gehweg, Kanalisation) – Ingenieurleistungen für die Planung vergeben wurden. Die Erneuerung der Fahrbahn ist Sache des Kreises, die Baumaßnahme ist nun, nachdem sie von 2007 an zweimal verschoben wurde, für 2009 vorgesehen. Dem Vernehmen nach sollen auch Planungen für den Bau eines Geh- und Radwegs entlang der BGL 4 zwischen Gemeindegrenze und B 21 im Gange sein. Zeit wirds, entsprechende Anträge liegen dem Kreis seit 1993 vor, und die Dringlichkeit wird von niemand bestritten.

Die geplante Erhöhung der Müllgebühren löste natürlich längere Diskussionen aus. Nach dem Hinweis, dass die Gemeinden hier kostendeckend kalkulieren müssten und deshalb wenig Spielraum hätten, stimmte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung zu, der ab 1.1.2009 eine Erhöhung der 80-Liter-Tonne von 174 auf 186 €/Jahr und der 120-Liter-Tonne von 234 auf 252 €/Jahr vorsieht. Bei der Gelegenheit wurde auch die probeweise Einführung eines Müllsacks beschlossen, der für vorübergehend höheren Anfall an Restmüll vorgesehen ist; ein 60-Liter-Sack soll 6,50 € kosten.

Kontroverse Diskussionen gab es auch um einen Antrag der FWG auf Errichtung eines Kletterturms oder einer Kletterwand auf dem Gelände der Sportanlage. Die Antragsteller wollten damit das Sportangebot für Einheimische und Gäste, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, erweitern. Ein Kletterturm komme ohnehin nicht in Frage, meinte GR Otmar Hawlitschek, weil er beaufsichtigt werden müsste, eine Kletterwand dürfe dann nicht höher als 3 m sein und müsste zudem überdacht sein, damit sie auch bei Regen benutzt werden könne; er rechnete dann auch gleich die Kosten dafür vor, was dazu führte, dass der Antrag mehrheitlich abgelehnt wurde.

Schließlich wurde noch ein Schreiben der Polizeidirektion Traunstein verlesen, in der diese überaus gründlich und etwas langatmig darlegte, warum die von Thomas Hauber beantragte und vom Gemeinderat befürwortete Rotlichtüberwachungsanlage an der Ampel vor der Schule nicht notwendig sei. Den Gemeinderäte blieb nichts anderes übrig, als dies zähneknirschend zur Kenntnis zu nehmen.



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