16.02.2009

Teuere Sanierung der Schulturnhalle in Bayerisch Gmain - aus der Gemeinderatssitzung vom 16.02.2009

Bild: BGSw081019.jpg
Richtig viel Geld in die Hand nehmen will die Gemeinde für die Sanierung der Schulturnhalle. Eine komplette Erneuerung des Daches mit Wärmedämmung, den Einbau einer Lüftungsanlage und notwendige Brandschutzmaßnahmen im Gesamtumfang von 620.000 € beschlossen die Räte in der Sitzung vom 16.02.2009. Ferner stand der Ausbau der BGL 4 (Großgmainer Strasse) zwischen B 20 und Grenzübergang auf der Tagesordnung.
Die Sanierung der Schulturnhalle soll in drei Bauabschnitten abgewickelt werden. Die Dacherneuerung ist am dringendsten, damit die jetzt gesperrte Halle wieder benutzt werden kann, und ist deshalb als erstes vorgesehen. Bereits in der Januarsitzung hatte sich der Gemeinderat für eine Dacherneuerung (statt einer „Reparatur“) entschieden, nun wurde trotz einiger Mehrkosten die Eindeckung mit einem Blechdach statt der bisherigen Betonpfannen beschlossen; den Ausschlag dafür gaben die geringeren Wartungskosten. Gleichzeitig werden auch die Außenwände statt der bisherigen Holz- und Schindelverkleidung mit einer neuen Außendämmung versehen. Im zweiten Bauabschnitt soll eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden, da sich das Raumvolumen der Halle vergrößert, durch die energetische Sanierung weniger Luftaustausch auf natürlichem Wege erfolgt und die Lüftung in den Umkleideräumen jetzt schon unzureichend ist. Der dritte Bauabschnitt beinhaltet schließlich Maßnahmen, die aus Gründen des Brandschutzes erforderlich werden, wie z.B. die Verlegung von Elektroeinrichtungen und die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs.
Das Straßenstück der BGL 4 zwischen Anschluss an die B 20 und dem Grenzübergang nach Großgmain wird noch heuer erneuert. Bei der Voruntersuchung war festgestellt worden, dass auf einem ungenügenden Untergrund nur eine dünne Asphaltschicht liegt. Deshalb wird das gesamte Straßenstück ausgekoffert, ein ausreichender Untergrund eingebaut und darüber eine neue Asphaltschicht angebracht. Da es sich um eine Kreisstrasse handelt, ist der Kostenträger im wesentlichen der Landkreis; gleichzeitig soll aber auch der dort verlaufende Kanal erneuert werden, wofür wiederum die Gemeinde zuständig ist. Nach der Vorstellung der Planung ging es hauptsächlich um verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Zebrastreifen, Mittelinsel, Überquerungshilfen an verschiedenen Stellen, die aber alle an mangelnden Realisierungsmöglichkeiten scheiterten. So erteilte das Gremium der vorgelegten Planung sein Einverständnis.
Zu einem Abstimmungsmarathon geriet schließlich die Bekanntgabe des Ergebnisses einer überörtlichen Prüfung der Haushalte der Jahre 2003 bis 2007. Meist waren es nur kleinere Anmerkungen, so dass es immer wieder hieß „Zustimmend zur Kenntnis genommen“. Erfreulich ist, dass die Gemeinde schuldenfrei dasteht. Bürgerfreundlichkeit legten die Räte an den Tag, indem sie die Anregung, die Straßenausbaubeiträge zu erhöhen, nicht umsetzen wollten.




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