24.04.2012

Wohnbebauung auf dem Kuranstalt-Becker-Grundstück? – Aus der Gemeinderatssitzung Bayerisch Gmain vom 23.04.2012

Bild: BGSw110421
ehemalige Kuranstalt Becker
Verschwindet endlich wenigstens einer der Schandflecken an der Berchtesgadener Straße? Eine Bauvoranfrage lässt dies zumindest hoffen, denn nach einer in der letzten Sitzung vorgelegten Bauvoranfrage ist dort eine Wohnbebauung mit zwei Wohnblocks geplant. Daneben stand noch eine Anfrage nach einem Standort für den Tetrafunk und die Behandlung der Anträge aus der Bürgerversammlung auf der Tagesordnung.

Die Fa. Wohn- und Gewerbebauimmobilien GmbH will das leer stehende ehemalige Kurmittelhaus Becker abreißen und auf dem Grundstück zwei Wohnblocks mit ca. 30 Wohnungen bauen, hierzu wurde eine Anfrage eingereicht. Die Häuser sollen drei Geschosse, ein ausgebautes Dachgeschoss sowie eine Tiefgarage erhalten, die Erschließung soll über die Rupertistraße erfolgen. Die Baukörper werden dem Geländeverlauf entsprechend höhengestaffelt angelegt. Wenngleich die Gemeinde froh sein kann, dieses unansehnliche Grundstück wieder einer Nutzung zuzuführen, muss sie dennoch hierbei eine Kröte schlucken: Denn um die Wohnungen vom Lärm der B 20 abzuschirmen, ist an der Grundstücksgrenze zu dieser hin eine 2,5 m hohe Lärmschutzwand notwendig. Letztlich befürwortete dann das Gremium das Vorhaben mit 12 : 1 Stimmen.

Einige der Anträge bezogen sich auf die Kirchholztunnel-Planung und waren schnell abgehandelt, denn das Gremium wollte mit Mehrheit das Ergebnis des laufenden Anhörungsverfahrens abwarten. Es ging dabei um einen Antrag, die Gemeinde solle Vor- und Nachteile des Kirchholztunnels auflisten und sich daraufhin grundsätzlich für oder gegen diese Planung aussprechen und um einen Antrag, die Gemeinde solle ein eigenes Verkehrskonzept erstellen.

Zum Antrag, Alternativstandorte und -konzepte zum geplanten Hotel zu untersuchen, will man den Ausgang des angekündigten Bürgerbegehrens abwarten. Dagegen wurde der Antrag auf Aufrüstung des Bayerisch Gmainer Bahnhofes auf zwei Gleise einstimmig angenommen und man will sich bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen. Eine Anfrage der Fa. Telenet, einen Sendemasten für den Tetrafunk am Standort des bestehenden Sendemasten am Kirchholz aufzustellen, wurde zurückgestellt, da nach Meinung der Räte noch zu viele damit zusammenhängende Fragen ungeklärt sind.



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