27.05.2012

SPD Bayerisch Gmain spricht sich für eine oberirdische Urnengrabanlage im Bergfriedhof aus

Bild: BGSw120527b
Urnengräber im Bergfriedhof
Der Platz für Urnengräber im Bergfriedhof geht langsam aus, befürchtet die SPD Bayerisch Gmain; sie fordert deshalb in einem Antrag an die Gemeinde die Errichtung einer oberirdischen Urnengrabanlage im Bergfriedhof.

Mit der Situation im Bergfriedhof Bayerisch Gmain beschäftigte sich die Bayerisch Gmainer SPD bei ihrer letzten Zusammenkunft. Allgemein war man sich einig, dass sich Bayerisch Gmain glücklich schätzen kann, einen so schön gelegenen und ansprechend gestaltetem Friedhof in der Gemeinde zu haben. Auch wurde die saubere und ordentliche Arbeit des Friedhofwärters anerkannt und gelobt.

Ein Problem sieht man jedoch bei den Urnengräbern auf die Gemeinde zukommen. Diese sind In Bayerisch Gmain in Form eines in die Erde versenkten und mit einer Grabplatte abgedeckten Schachtes ausgeführt. Von den 77 Urnengräbern neben der Aussegnungs­halle sind nur noch wenige frei und die 2005 begonnene Erweiterung an der Südostecke mit 22 Plätzen ist auch bald voll belegt. Zwar werden gelegentlich wieder Plätze frei, doch wird die zur Verfügung stehende Fläche auf Dauer nicht ausreichen, um den zunehmen­den Wünschen auf Urnenbestattung Rechnung zu tragen. Die Gemeinde sollte deshalb, so der Ortsvorsitzende Franz Sicklinger, rechtzeitig Überlegungen anstellen, auch in Zukunft noch Platz für Urnengräber zur Verfügung stellen zu können.

Zwar gebe es im Bergfriedhof noch einige Freiflächen und sogar eine Erweiterungs­möglichkeit in den angrenzenden Wald, doch sollten nach Meinung der SPD diese Flächen der Erdbestattung vorbehalten bzw. z.T. auch frei bleiben. Die Versammlung wandte sich dagegen, wieder, wie bei der Erweiterung 2005, in einer weiteren Friedhofsecke ein neues Urnengräberfeld anzulegen; stattdessen sollte man eine Lösung suchen, die auf längere Sicht Platz für Urnenbestattungen bietet. Hierzu bietet sich nach einhelliger Auffassung der Anwesenden eine oberirdische Urnengrabanlage – wie es sie in vielen anderen Friedhöfen schon gibt – als die geeignetste Lösung an. In diesem Zusammenhang wies Gemeinderat Hans Reisbacher darauf hin, dass ein solches Projekt für Ausschreibung, Planung, Finanzierungsbereitstellung und Bauausführung eine längere Vorlaufzeit brauche und man deshalb die Angelegenheit nicht auf die lange Bank schieben dürfe.

Die Versammlung verabschiedete schließlich einstimmig folgenden Antrag an den Gemeinderat::

Der Gemeinderat möge beschließen: Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt, eine Planung für eine oberirdische Urnengrabanlage im Bergfriedhof Bayerisch Gmain in Auftrag zu geben und die Planung dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

Zur Situierung und Gestaltung wollte die Versammlung bewusst keine näheren Ausführungen machen, da dies einem planenden Architekten und letztlich dem Gemeinderat vorbehalten bleiben müsse.

Gemeinderat Hans Reisbacher machte ferner darauf aufmerksam, dass die Toilettenanlage in der Aussegnungshalle sanierungsbedürftig sei und einer Überprüfung und Renovierung bedürfe. Auch sei eine Marmorplatte am Brunnen beschädigt und müsse erneuert werden. Auch diese beiden Punkte wurden in den Antrag an den Gemeinderat mit aufgenommen.

Die SPD Bayerisch Gmain hofft nun, dass ihr Antrag bald im Gemeinderat behandelt und positiv entschieden wird.




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