19.02.2013

Keine Aussicht auf Verbesserungen im Bahnhofsbereich – Fortführung der Planung für die Kinderkrippe – Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 18.02.2013

Bild: BGSw12112007
Viele Bahnfahrer laufen einfach über die Gleise
Der vom SPD-Ortsverein eingebrachte Antrag „Verbesserung des Erscheinungsbildes und der Funktionalität des Bahnhofs“ fand leider keine Mehrheit. Damit müssen die Bayerisch Gmainer Bahnfahrer weiterhin mit dem maroden Bahnsteig, der kundenunfreundlichen Einstiegshöhe und der unzureichenden Anbindung an die Ortsmitte leben. Des weiteren wurde die Planung für die Kinderkrippe weiter vorangetrieben.

Die SPD Bayerisch Gmain hatte in einem Antrag an die Gemeinde gefordert, eine Fußwegverbindung über das Bahngleis zur Berchtesgadener Straße zu schaffen, den gesamten Bahnsteig zu erneuern und dabei barrierefrei (Erhöhung des Bahnsteigs und damit Verringerung der Einstiegshöhe) zu gestalten. Außerdem sollte die Fußgängerunterführung Berchtesgadener Str. mit einem barrierefreien Aufgang ergänzt werden und auch ein P+R-Parkplatz zwischen Berchtesgadener Str. und Bahngleis wäre zweckmäßig. Die dazu von der Gemeinde eingeholten Auskünfte der sachlich zuständigen Stellen waren allerdings wenig vielversprechend. Die Bahn (DB Station & Service AG) verwies darauf, dass weitere Bahnübergänge zwischen Bayerisch Gmain und Berchtesgaden grundsätzlich nicht in Frage kämen. Und für eine barrierefrei Erneuerung des Bahnsteigs seien keine Mittel vorhanden. Das Verkehrsforum BGL steht zwar der Initiative positiv gegenüber, sieht aber einen Übergang nur mit einem signal- und schrankengesicherten Übergang oder mit einer Unterführung als realisierbar, das müsste allerdings die Gemeinde zahlen. Und diese hat, so der Bürgermeister, nicht das dafür notwendige Geld. Der Idee eines P-R-Parkplatzes zwischen Berchtesgadener Str. und Bahngleis steht hinwiederum das Staatl. Bauamt ablehnend gegenüber, es will keine weiteren Zufahrten zur B 20. Fazit der Diskussion war dann, dass die Gemeinde weder gesicherten Übergang noch Unterführung finanzieren könne, die Angelegenheit aber weiterverfolgen und mit Fotos dokumentieren wolle.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Fortführung der Planung für die Kindertagesstätte. Nach der öffentlichen Auslegung und der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurden nun deren Stellungnahmen beraten. Aus der Öffentlichkeit sind keine Einwendungen erhoben worden, von den Trägern öffentlicher Belange gab es einige Hinweise. Das Landesamt für Umwelt weist auf das Senkungsrisiko hin und empfiehlt eine Bodenplatte. Das Wasserwirtschaftsamt erinnert an das Heilquellenschutzgebiet und die einzuhaltende Schutzgebietsverordnung. Diskutiert wurde auch über die Ausgleichsfläche, für die die zwischen B 20 und Bahngleis liegende Wiese vorgesehen ist, die künftig dann nur nicht mehr gedüngt und nur einmal jährlich gemäht werden darf. Schließlich wurde die Innenbereichssatzung für den Bereich Reichenhaller Straße – Kinderkrippe einstimmig beschlossen.









zurück

Dr. Bärbel Kofler

Dr. Bärbel Kofler
Unsere Bundestagsabgeordnete - Für Sie in Berlin!

SPD-Kreisverband Berchtesgadener Land

SPD-Kreisverband Berchtesgadener Land

Dr. Herbert Kränzlein

Dr. Herbert Kränzlein
Unser Landtagsabgeordneter - Für Sie in München!

Maria Noichl

Maria Noichl
Unsere Europaabgeordnete - Für Sie in Brüssel!