09.03.2013

Bayern ins Gleichgewicht bringen - Landtagskandidat Roman Niederberger zu Gast bei der SPD Bayerisch Gmain

Bild: BGSw13021902
Roman NIederberger (Mitte) mit Gemeinderat Johann Reisbavher (links) und Ortsvorsitzendem Franz Sicklinger (rechts)
Zu ihrer letzten Zusammenkunft hatte die SPD Bayerisch Gmain den Landtagskandidaten für das Berchtesgadener Land und den Rupertiwinkel, Roman Niederberger eingeladen. Der 40-jährige Diplom-Finanzwirt (FH) machte in seinem Vortrag und in der Diskussion deutlich, dass es bei der Landtagswahl im September nicht um ein anderes Bayern, sondern um mehr Gerechtigkeit im Freistaat geht.

Der Vorsitzende der SPD Bayerisch Gmain Franz Sicklinger konnte viele interessierte Ortsvereinsmitglieder zur Diskussion mit dem Landtagskandidaten begrüßen. Der SPD-Kreisvorsitzende habe die SPD Bayerisch Gmain immer wieder bei Veranstaltungen und Aktionen unterstützt und begleitet, stellte Franz Sicklinger fest. „Wir freuen uns darüber, dass wir mit Roman Niederberger einen profilierten und bürgernahen Landtagskandidaten ins Rennen schicken können“, sagte er in seiner Begrüßung.

In seiner Rede stellte Roman Niederberger ein Zitat des SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude in den Mittelpunkt seiner Ausführungen: Es gehe nicht um ein anderes Bayern, sondern um mehr Gerechtigkeit im Freistaat: Niederberger weiter: „Wir wollen Bayern wieder ins Gleichgewicht bringen“. Zu dem großen wirtschaftlichen Erfolg, zu dem täglich Arbeitnehmer und Unternehmer in Bayern mit ihrer Arbeit und ihren Ideen beitragen, müsse wieder eine bessere soziale Balance hinzukommen.

Ein gesetzlicher Mindestlohn sei zwar ein wichtiger Schritt in Richtung einer gerechten Lohnentwicklung, erklärte der SPD-Landtagskandidat aus Piding. „Wir brauchen aber auch wieder eine bessere Tarifbindung, nachdem in den letzten zehn Jahren vor allem für Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag der Reallohn deutlich gesunken ist“, stellte Roman Niederberger dar. Ein bayerisches Vergabegesetz für faire Bedingungen bei öffentlichen Aufträgen sei deshalb ein unverzichtbarer Baustein für die Politik einer neuen Staatsregierung.

Obwohl im Bereich Pflege und Erziehung auch im Berchtesgadener Land teilweise dringend Kräfte gesucht werden, bleiben Bezahlung und Rahmenbedingungen oft hinter den Erfordernissen zurück. Von der beitragsfreien Altenpflegeausbildung über die Ausbildungsumlage für Pflegeberufe bis zu besseren Aufstiegschancen für Arbeitnehmer in Erziehung und Pflege brauche es ein Maßnahmenpaket, um junge Menschen für diese Berufe zu begeistern.

Als zentrale soziale Themen der Zukunft sieht Roman Niederberger die Fragen von Energie und Mobilität. „Wenn Heizöl und Benzin immer teurer werden, brauchen wir dringend eine Entlastung der kleineren Einkommen bei den Energiekosten und einen guten öffentlichen Verkehr mit bezahlbaren Preisen“, machte er deutlich.

In der Diskussion mit dem Kandidaten sprachen die Bayerisch Gmainer SPDler eine bunte Palette von Themen an. Von der Zukunft der Pflegeversicherung über Reformen im Gesundheitswesen bis zur Steuerpolitik erstreckten sich die Fragen. Angesprochen wurden auch nochmals die Bemühungen des Ortsvereins, den Bahnhof in Bayerisch Gmain attraktiver zu gestalten. Die Mitglieder der SPD Bayerisch Gmain machten auch eine Reihe von Vorschlägen, um den Wahlkampf interessant und bürgernah zu gestalten. „Wir haben 2013 eine große Chance, um die Politik in Bayern und im Bund wieder sozial gerechter zu gestalten“, stellte Franz Sicklinger zum Schluss der Veranstaltung fest und rief alle Ortsvereinsmitglieder dazu auf, sich aktiv im Wahlkampf einzubringen.

Foto: Der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Roman Niederberger (Mitte) zwischen SPD-Gemeinderat Johann Reisbacher (links) und dem Ortsvorsitzenden Franz Sicklinger (rechts)





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