06.08.2013

Der Bebauung des Kuranstalt Becker-Grundstücks wieder einen Schritt näher – Auch mit dem Klosterhof geht’s weiter

Bild: BGSw130805
Die geplante Bebauung auf dem Becker-Grundstück
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 05.08.2013
Für das „Sondergebiet Klosterhof“ wurde eine Änderung des Bebauungsplans gebilligt, der eine Erweiterung des Hotel Klosterhof ermöglicht. Und für das Kuranstalt Becker-Grundstück wurde die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans beschlossen.

Für den Umbau und die Erweiterung des Hotels Klosterhof wurde nun der Weg geebnet. Mit der Billigung des dafür notwendigen Bebauungsplans wurde ein weiterer Schritt vollzogen, um dort ein 100-Betten-Hotel bauen zu können. Zuvor waren in der Sitzung die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vorgetragen und diskutiert worden, die aber allesamt zu keiner inhaltlich wesentlichen Änderung führten. Der Bebauungsplan wurde gegen zwei Stimmen beschlossen, der nächste Schritt ist nun die konkrete Bauplanung, eine Bauantrag und die Baugenehmigung.

Auch für die Bebauung des seit Jahren ungenutzten Kuranstalt Becker-Grundstücks scheint nun endlich eine Lösung in Sicht. Mit einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan soll der Weg frei gemacht werden für die Pläne der Luitpold Vermögensverwaltung GmbH & Co KG (ein Unternehmen der Merkel-Gruppe). Sie will das Gebäude abreißen; stattdessen soll unter Einbeziehung des Knobloch-Grundstücks ein zur Straße hin U-förmiger Komplex mit Geschäfts-, Büro- und Wohnnutzung und dahinter ein weiteres Wohngebäude errichtet werden. Das Grundstück wird mit einer Grundflächenzahl von 0,5 stärker als bisher geplant (0,4) genutzt, auch sind neben E+2-Bebauung (wie bisher) teilweise auch drei Geschosse vorgesehen. Die notwendigen Stellplätze werden durch den Bau einer Tiefgarage geschaffen, die Zufahrt erfolgt von der Rupertistrasse her. Nachdem die Planung bereits mit dem Landratsamt abgestimmt ist, hatten auch die Räte keine Einwendungen und beschlossen die Ausweisung eines Mischgebiets und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Schließlich ging es noch um eine Betriebssatzung für die Gemeindewerke. Diese sollen nämlich ab 1.1.2014 in der Rechtsform eines Eigenbetriebs mit Sitz bei den Stadtwerken in Bad Reichenhall geführt werden. Man verspricht sich davon eine Arbeitserleichterung für die Gemeindeverwaltung und eine größere Flexibilität bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen. Die Satzung wurde einstimmig gebilligt.

Weitere Punkte waren die Ernennung von Frau Inge Hartmann zur Seniorenbeauftragten, und der Bürgermeister informierte über das Vorhaben der Kur GmbH, die Dampfsauna zu sanieren.



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