22.10.2013

Änderung der Bebauungspläne „Klosterhof“ und „Hausfeld“ verabschiedet

Bild: BGSw131022
Verkehrsanbindung Hotel Klosterhof
Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 21.10.2013
Eine Änderung des Bebauungspläne „Klosterhof“ und „Hausfeld“ beschäftigte das Gremium bei seiner letzten Sitzung; es ging dabei um die Behandlung der Stellungnahmen und Einwendungen der beteiligten Ämter und der Öffentlichkeit zu den in früheren Sitzungen verabschiedeten Bebauungsplänen.

Die Sitzung begann mit einer Überraschung: Statt wie gewohnt im Haus des Gastes fand sie diesmal in der Aula der Schule statt. Grund: Bei einer routinemäßigen Überprüfung des Gebäudes war festgestellt worden, dass im Saal die Aufhängung der Decke möglicherweise nicht mehr stabil genug ist. Bevor nun eine genauere Untersuchung stattfindet, ist der Saal vorübergehend gesperrt worden.

Nach dieser Bekanntgabe konnte sich der Rat der Tagesordnung zuwenden, der erste Punkt betraf den Bebauungsplan Klosterhof. Bekanntlich will der Klosterhof durch einen Anbau seine Hotelkapazität erweitern. Nachdem dies in der Maisitzung beraten und genehmigt worden war, ging es nun um den Abschluss des Beteiligungs- und Auslegungsverfahrens. Zahlreiche Ämter hatten Stellungnahmen und Hinweise abgegeben, die zur Kenntnis genommen worden. Ein Anlieger der Feuerwehrheimstraße schlug eine Änderung der Verkehrsführung dergestalt vor, dass eine weitere Zufahrtsmöglichkeit von der Weberstraße über den Claire-Waldhoff-Weg (derzeit nur ein Fußweg) zum Steilhofweg geschaffen werden solle und diese Strecke gmeinsam mit der Feuerwehrheimstraße als Einbahnstraße genutzt werde. Damit mochten sich die Räte nicht anfreunden mit der Begründung, dass die Hotelerweiterung bereits mit einem Bebauungsplan aus dem Jahr 2000 genehmigt worden sei und es damals keine Einwände gegen die Straßenführung gegeben habe. Somit wurde die Bebauungsplanänderung per Satzungsbeschluss einstimmig verabschiedet.

Die Änderung des Bebauungsplans „Hausfeld“ (Maisstraße, Einheimischenmodell), die in der vorhergegangenen Sitzung beschlossen worden war , brachte im Beteiligungsverfahren eine unerwünschte „Nebenwirkung“. Für die gegenüber dem Seniorenheim vorhandenen 10 Parkplätze, die in den Geltungsbereich des Bebauungsplans fallen, gelten nämlich nun neue Immissionsschutzwerte; da sie weniger als 28 m vom Seniorenheim entfernt sind, sind sie nicht mehr zulässig und müssen aufgelassen erden. Wohl oder übel nahmen dies die Räte zur Kenntnis und verabschiedeten einstimmig die Bebauungsplanänderung.

Eine Änderung der Vorfahrtsregelung in den Langenfeldstraße hatten Anwohner beantragt. Die Polizei hatte bei einer Ortsbesichtigung davon abgeraten, da jedoch von den Räten noch Klärungsbedarf gesehen wurde, wurde der Punkt auf die nächste Sitzung vertagt. Die Sanierung eines Dachstuhl am Streitbichweg sah das Gremium aus energetischen Gründen als sinnvoll an und genehmigte deshalb die Befreiung von Bestimmungen der Ortssatzung.

In der Fragerunde wurden noch einige aktuelle Themen angesprochen. Der Haushalt kann immer noch nicht verabschiedet werden, weil die Bilanzen der vergangenen Jahre sich noch in der Prüfungsphase befinden. Zum Hotelprojekt gibt es nichts Neues,Investor und Btriber seien nach Auskunft des Bürgermeisters „noch im Boot“. Auch zum Klärwerk gibt es nichts Neues, die Entscheidung der Gemeinde Großgmain stehe noch aus.



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