18.02.2014

Sanierung des Kanalsystems und Baufragen

Aus der Sitzung des Bayerisch Gmainer Gemeinderats vom 17.02.2014
Einen großen Teil der Sitzung nahm die Sanierung des Kanalsystems ein. Das Ingenieurbüro Dippold und Gerold informierte über das Ergebnis der Befahrung des zweiten Abschnitts und schlug Sanierungsmaßnahmen vor. Außerdem war über eine Bauvoranfrage und einen Bauantrag zu entscheiden.

In drei Abschnitten wird der Zustand der Abwasserkanäle Bayerisch Gmains durch Abfahren mit einer Kamera untersucht. Während der erste Abschnitt bereits 2012 untersucht und anschließend zum Teil saniert worden war, berichtete das beauftragte Ingenieurbüro nun über das Ergebnis der Befahrung des zweiten Abschnitts. Auch hier wurden Mängel unterschiedlichen Ausmaßes festgestellt, wie z.B. Versatz der Rohre an den Verbindungsstellen gegeneinander, defekte Stutzen, Risse und Rückstände. Der Gutachter erläuterte, welche Sanierungsvarianten in Frage kämen: Neubau von Abschnitten (d.h. Straße aufreißen, abgraben, Rohre neu verlegen, Schacht wieder auffüllen), Schlauchlinersanierung (hier wird von Schacht zu Schacht in den Kanal ein Schlauch durchgezogen und aufgeblasen, der sich im Rohr an die Wände anlegt und eine neue innere Schicht bildet) und die Partlinersanierung (hier werden nur Teile des Kanalstücks verkleidet). Die Kosten einer Sanierung für den 1. und 2. Abschnitt bezifferte er auf 1,7 Mio € für den Neubau, mit 1,3 Mio € für die Schlauchsanierung und 650.000 € für die Partlinersanierung; er empfahl eine Schlauchlinersanierung neben auch noch notwendigen Schachtsanierungen. Die am schwersten beschädigten Kanäle sollten nun saniert werden, er nannte dafür die Hofbauernstrasse, die Alpentalstrasse und Am Weiher, die Kosten hierfür schätzt er auf 185.000 €. Die Räte stimmten dem zu und beauftragten das Ingenieurbüro Dippold und Gerold mit der Entwurfsplanung sowie mit der Fortsetzung der Untersuchung im Teilabschnitt 3.

Leichter zu behandeln war die nachfolgende Bauvoranfrage. Auf dem Grundstück Kirchholzstraße 6 soll das bestehende Wohnhaus abgerissen und durch drei Einfamilienhäuser mit Doppelgarage ersetzt werden, wobei das Grundstück dann entsprechend geteilt wird. Das Gremium signalisierte Zustimmung, wie es ebenso dem Bauantrag zustimmte, ein Haus in der Dorfbauernstraße geringfügig zu erweitern und mit einem Quergiebel auszustatten; die notwendige Befreiung von der Ortssatzung wurde erteilt.




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