26.08.2014

Zukunft des Haus des Gastes noch ungewiss

Aus der Bayerisch Gmainer Gemeinderatssitzung vom 25.08.2014
Wichtigster Punkt bei der letzten Sitzung war die Beratung über die Zukunft des Veranstaltungssaals im Haus des Gastes. Daneben wurde über das Grünabfallmanagement und den Fortschritt bei der Markterkundung für die Breitbandversorgung beraten. Auch ein Zwischenbericht über Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan der Gemeindewerke stand auf der Tagesordnung.

Im Veranstaltungssaal im Haus des Gastes musste im vergangenen Herbst wegen statischer Probleme die Holzdecke entfernt werden. Ein Ingenieurbüro war beauftragt worden, die Kosten für eine Sanierung zu ermitteln. Dabei stellte sich heraus, dass es mit dem Einbau einer neuen Holzdecke nicht getan sei, zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen müsse ein neues Brandschutzkonzept erstellt werden, was wiederum Änderungen bei der Heizung, der Lüftung und der Elektroinstallation erfordere. Insgesamt müssten dafür rund 1,5 Mio. € aufgewendet werden, und wenn man auch für die thermische Sanierung etwas tun wolle, nochmal 300.000 €. Da stellte sich für einige Räte die Frage, ob eine so teure Sanierung sinnvoll sei, oder ob man nicht gleich lieber neu bauen sollte. Die Kosten für einen Neubau des Haus des Gastes und des Rathaus bezifferte der Ingenieur auf ca. 2,9 Mio. €. Für einen Neubau beider Gebäude müsse man aber erst ein Raumkonzept erarbeiten, damit eine genauere Kostenermittlung möglich sei. Genau damit wurde dann die Verwaltung beauftragt.

Der Landkreis will ein einheitliches Grünabfallmanagement für alle Gemeinden des Landkreises einführen. Um den Anteil an Grüngut im Restmüll zu minimieren und wilde Ablagerungen zu vermeiden, sollen künftig alle privaten Haushalt Grünabfall in beliebiger Menge in den Wertstoffhöfen abliefern können. Platz und Personal muss die Gemeinde stellen, Abtransport und Verwertung übernimmt der Landkreis. Wie sich das auf die Müllgebühren auswirken werde, könne noch nicht gesagt werden, sagte der Vertreter des Landratsamtes, der das Konzept vorgestellt hatte. Der Gemeinderat stimmte dem Konzept einstimmig zu.

Von der Fa. Tecostra wurde der Gemeinderat informiert, dass sich das Verfahren zur Bedarfsermittlung für die Breitbandversorgung vereinfacht habe. Die Planung könne aber auf der Basis der bisherigen Ermittlungen weitergeführt werden. Der kaufmännische Leiter der Stadtwerke gab einen Zwischenbericht über die Entwicklung des Erfolgsplans der Gemeindewerke Bayerisch Gmain. Und schließlich wollte eine Bewerber noch eine Ausnahme von den Kriterien für die Berücksichtigung beim Einheimischenmodell erreichen, was aber bei den Räten nicht auf Zustimmung stieß.



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